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Reisebericht Malediven Urlaub, Mulaku-Atoll

Mein Männlein und ich sind keine Menschen, die gerne allzu weit im Voraus planen. In der Regel entscheiden wir uns aus dem Bauch heraus für irgendetwas, diesmal war es unsere erste und bisher einzige Malediven-Reise. Ein netter Bericht im TV, ein Blick aus dem Fenster zeigte uns, dass es regnet und schon saßen wir vor dem PC, auf der Suche nach dem Paradies.

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Ein besonderes Schnäppchen konnten wir leider nicht ergattern, dafür aber ein umso exklusiveres Reiseziel. Unsere Wahl fiel auf das Mulaku-Atoll, eines der größten Atolle der Malediven und ziemlich weit im Süden gelegen. Unsere Unterkunft buchten wir im Hakuraa Club, der wie der Name schon in der Hakuraa-Lagune zu finden ist.

Unser Flug in den Malediven Urlaub ging von Frankfurt aus, wo wir abends gegen 19:30 Uhr starteten. Nach zehn Flugstunden, landeten wir um etwa 8:30 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen der Malediven-Hauptstadt Malé. Nun mussten wir in ein kleines Wasserflugzeug umsteigen, das uns rund 45 Minuten durch das Paradies zum Mulaku-Atoll brachte.

Ein nettes Boot, das hier auf den Malediven Dhoni genannt wird, brachte uns dann weiter nach Hakuraa. Dort erwartete uns unser eigener Wasserbungalow, der mit allem ausgestattet war, was man hätte vermissen können.

Selbst ein Sat-TV strahlte uns erwartungsvoll entgegen – nicht ahnend, dass wir es mit Ignoranz strafen würden. Die kleine Minibar ist hingegen war sehr praktisch und wir stopften sie gleich mit Getränken und Sonnenmilch voll.

Mit knapp 60 Quadratmetern waren die Bungalows sehr geräumig und der Clou: der Fußboden aus Glas. Quasi als Fernsehersatz, bietet sich die Beobachtung der Unterwasserwelt an. Frühstück, Mittag- und Abendessen werden im Hakuraa Club als Buffet serviert, so hat man Zeit in aller Ruhe alle Köstlichkeiten zu probieren und die bestanden vor allem aus Fleisch, Geflügel und jeder Menge Fisch und Meeresfrüchten. Täglich folgte das Buffet einem anderen Motto, das Essen war wirklich fantastisch und sehr abwechslungsreich.

Um eine gewisse Vorstellung über die Inselwelt zu bekommen, hier ein paar kurze Eckdaten. Die Malediven umfassen gerade mal eine Fläche von knapp 300 Quadratkilometern - dafür aber fast 1200 Inselchen, die sich in 19 Inselgruppen aufteilen. Besiedelt sind jedoch nur gut 300 Inseln, wovon 87 dem Tourismus zur Verfügung stehen. Die meisten Inseln sind sehr klein, unsere war nur 100 Meter breit, dafür aber immerhin 350 Meter lang.

Wer seinen Malediven Urlaub als Wanderurlaub verbringen möchte ist dort sicher am falschen Ende der Welt gelandet. Wir wollten uns schlicht erholen und die Schönheit der Inselwelt genießen. Auf den Inseln selbst ist die Artenvielfalt sehr aufgeräumt, viel mehr als Kokospalmen, ein paar Büsche und schneeweiße Strände gibt es nicht. Die Tierarten teilen sich im Wesentlichen in Echsen, Geckos, Flughunde und ziemlich aufdringliche Raben – wer weiß, was die dorthin verschlagen hat.

Dafür ist die Flora und Fauna unter Wasser umso bunter und vielfältiger, daher werden vor allem alle möglichen Wasser-Aktivitäten angeboten. Einige unserer Mitbewohner waren ganz beeindruckt vom Nachtfischen, wir entschieden uns zunächst fürs Schnorcheln. Die Farbenpracht ist kaum zu beschreiben, es wimmelte von kunterbunten Fischen. Unzählige Fischarten wie Doktor-, Kaiser und Wimpelfische tummelten sich und wir sahen die interessanten Schaukelfische. Diese merkwürdigen Fische wedeln so geschickt mit der Strömung, dass man sie leicht übersieht. Und obwohl wir uns nicht zu einem Taucherkurs durchringen konnten, bekamen wir sogar eine Karettschildkröte zu Gesicht.

Nach diesem Erlebnis war das Nachtfischen für uns gestorben, wir wollten keinen dieser hübschen Fische persönlich an der Angel haben. Auf dem Pflichtprogramm stand hingegen eine Bootsfahrt, um Delfinen zu begegnen. Und tatsächlich hatte der Kapitän unseres kleinen Kutters das richtige Gespür und plötzlich schwamm eine Gruppe Delfine neben unserem Boot. Wohl niemand kann sich der Faszination dieser Säugetiere entziehen. Bereits in der Antike waren Delfine bekannt und wurden verehrt. Ob darin der Ursprung der besonderen Beziehung vom Mensch zum Delfin liegt? Jedenfalls war es ein unvergessliches Erlebnis mal echten 'Flippern' zu begegnen.

Auch wenn dieser Malediven Urlaub nicht gerade der günstigste war, so war die Reise ins Paradies doch jeden Euro wert. Nur wenige Orte dieser Welt bieten ein vergleichbares Ambiente und man lernt hier vor allem eins: Müßiggang in Vollendung.

Danke für diesen Malediven Reisebericht, Claudia