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Reisebericht Malta Sprachreise

Wenn man Probleme mit der englischen Sprache hat, kann man Nachhilfe nehmen, einen Sprachkurs an der Volkshochschule machen oder aber nach Malta in den Urlaub fahren. Und da schön verreisen mein liebstes Hobby ist, entschied ich mich für die letzte der drei Möglichkeiten. Schien doch die Aussicht im sonnigen Strandambiente Englisch zu lernen weitaus verlockender als eine muffelige Volkshochschule an einem grauen Winterabend.

Angeboten werden Sprachreisen auf Malta vor allem für die englische und die italienische Sprache. Wobei es deutlich mehr Sprachschulen für Englisch gibt. Was daran liegt das Malta vor wenigen Jahrzehnten noch eine englische Kolonie war und deswegen Englisch heute immer noch Amtssprache ist. Bucht man direkt beim Reiseanbieter eine Sprachreise, wird man in einer Gastfamilie untergebracht. Das bietet den Vorteil, dass man auch außerhalb der Studienzeit gezwungen ist, Englisch zu sprechen. Dazu muss man aber auch sagen, dass kaum ein Malteser die englische Sprache akzentfrei beherrscht.

Für Menschen, die nicht in einer Gastfamilie leben möchten, gibt es auch die Möglichkeit ein Hotel zum Sprachkurs dazu zu buchen. Dies ist aber deutlich teurer und langweiliger als die andere Variante.

Was den Urlaub auf Malta in Verbindung mit einem Sprachkurs zusätzlich interessant macht, ist die Möglichkeit beim Arbeitgeber dafür Bildungsurlaub zu beantragen. Bildungsurlaub steht jedem Arbeitnehmer zu und soll dazu genutzt werden sich weiter zu bilden.

So muss man für den Urlaub auf Malta keinen Tag des regulären Jahresurlaubes nutzen, Voraussetzung ist aber das man einen Sprachkurs absolviert. Unter Umständen beteiligt sich der Arbeitnehmer an den Kosten für den Sprachkurs, jedoch gibt es hierzu keine gesetzliche Verpflichtung.

Mein Arbeitgeber hat gut die Hälfte meines Sprachkurses finanziert, es war ihm wohl peinlich, wie schlecht mein Englisch ist, da ich im Berufsalltag oft mit ausländischen Kunden zu tun habe.

Es gibt verschiedene Sprachschulen, die auf Malta ihre Dienste anbieten. Ich entschied mich für eine sehr renommierte Schule, die in St. Julians ansässig ist. Untergebracht war ich bei einer reizenden Gastfamilie, die selbst drei Kinder hatte, die mir im Alter ähnlich waren und die mich deshalb gleich adoptierten. Zudem waren sie sehr engagiert und karrten mich bereitwillig zu Ausflügen und brachten mir die maltesische Kultur näher. Obwohl ich mich bei meiner Ankunft auf dem einzigen Flughafen der Insel, der in der Nähe der Stadt Luqa liegt, etwas von dem kauzigen Aussehen meines Gastvaters erschreckt war.

Der Tagesablauf in einer Sprachschule stellte sich als sehr straff organisiert heraus. So hatte ich am Morgen und am Nachmittag Sprachunterricht in einer kleinen Gruppe mit elf weiteren Schülern. Der Rest des Tages und die Wochenenden waren frei. Und das war auch gut so, denn auf Malta gibt es einiges zu entdecken. Liegt doch die Mittelmeerinsel genau zwischen Italien und Tunesien und wurde von vielen Kulturen geprägt so gibt es heute noch viele steinerne Zeugen wie Festungen und Tempel, der bewegten Vergangenheit. Ein Highlight ist für jeden Geschichtsinteressierten ein Besuch des Museum of Archaeology, das Nationalmuseum der Insel. Hier finden sich viele Ausstellungsstücke aus den Ruinen und die weltbekannte Figur "Sleeping Lady".

Unbedingt besuchen sollte man auch die Höhle von Ghar Dalam. Hier wurden Knochen von vielen ausgestorbenen Tieren wie dem Zwergelefanten gefunden. Interessant ist aber auch das die Höhle von Seeräubern als Versteck genutzt wurde, die sich hier vor den britischen Besatzern verstecken. Aber nicht nur geschichtlich hat Malta einiges zu bieten, auch Gartenliebhaber kommen auf ihre Kosten. Denn in Malta gibt es zahlreiche botanische Gärten, die mit ungewöhnlichen Pflanzen locken. Dank des milden Klimas der Insel, auf der es auch im Winter selten kälter als 20 ° wird, gedeihen hier eine Vielzahl von exotischen Gewächsen. Wunderschön ist etwa der Barraka Garden, der öffentlich zugänglich ist und keinen Eintritt kostet.

Auch Valetta die Hauptstadt Maltas sollte man unbedingt besuchen. Diese ist nicht nur geschichtlich sehr interessant sondern auch wunderschön. Besonders schön ist die Architektur der Altstadt, ansehen sollte man sich hier den Palazzo Falcon. Dieses außergewöhnliche Gebäude stammt aus der normannischen Zeit und ist mit einer sehr dekorativen, schmückenden Fassade versehen.

Genauso schön, nur nicht ganz so jung, ist das Fort St. Elmo das während der Belagerung Maltas durch die Osmanen eine große Rolle spielte. Wer es verspielt mag, besucht dann noch das Typwriter Museum oder das Toy Museum. Man kann aber auch in einem der zahllosen Straßencafés Platz nehmen, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und bei einem Café Latte seine Englischvokabeln wiederholen.

Danke für den Sprachreise - Reisebericht Malta, Mia